Freiflächen-Photovoltaik in Baden-Württemberg

Ihr Weg zu nachhaltigen Einnahmen

Freiflächen Photovoltaik in Deutschland

Bundesland: Baden-Württemberg

Der Zubau von Solarparks gewinnt in Baden-Württemberg rasant an Bedeutung. Die Landesregierung treibt den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voran, und Freiflächen spielen dabei die Schlüsselrolle. Als Eigentümer von Flächen in Württemberg oder Baden profitieren Sie von langfristigen Pachteinnahmen und leisten einen direkten Beitrag zum Klimaschutz. Dieser Leitfaden zeigt, wie Freiflächenanlagen realisiert werden, welche Gebiete geeignet sind und welche Schritte zur fertigen Solaranlage führen.

Warum Freiflächen-Photovoltaik in Baden-Württemberg jetzt so wichtig ist

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Baden-Württemberg hat erkannt, dass Freiflächen-Photovoltaik der Schlüssel zur Energiewende ist.

Baden-Württemberg will bis 2040 klimaneutral werden. Der Zubau von Photovoltaik-Anlagen ist dafür unverzichtbar. Während Dachanlagen wichtig sind, liegt das größte Potenzial in der Nutzung von Freiflächen. Solarparks können auf mehreren Hektar Land immense Mengen sauberen Strom erzeugen. Die Landesregierung unterstützt Kommunen aktiv bei der Identifizierung geeigneter Flächen für PV-Anlagen. Der Energieatlas Baden-Württemberg bietet transparente Übersichten über Potenzialflächen. Der Zubau von Solarparks stärkt den Klimaschutz und die regionale Wertschöpfung.

Für Eigentümer von Acker- oder Grünlandflächen in Baden-Württemberg eröffnen sich konkrete Chancen. Die Nachfrage nach Freiflächen für Solaranlagen ist hoch. Besonders in benachteiligten Gebieten, wo landwirtschaftliche Erträge gering ausfallen, bietet die Verpachtung eine lukrative Alternative. Sie erhalten über 20 bis 30 Jahre garantierte Pacht, deutlich über landwirtschaftlichen Pachtzahlungen. Sie tragen keinerlei Investitionsrisiko – der Projektentwickler übernimmt alle Kosten für Planung, Bau und Rückbau der Anlagen.

Eckdaten zu Freiflächen-Photovoltaik Baden-Württemberg

Der Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik ist ein zentraler Baustein für die Energiewende im Süden. Mit dem ambitionierten Ziel, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden, fördert die Landesregierung Baden-Württemberg gezielt die Nutzung von Acker- und Grünland in benachteiligten Gebieten sowie auf Konversionsflächen. Für Flächeneigentümer bietet dieses Modell attraktive, langfristige Einnahmequellen durch Verpachtung, gänzlich ohne eigenes Investitionsrisiko. Durch die Kombination von extensiver Pflege und pestizidfreier Bewirtschaftung leisten moderne Solarparks zudem einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität und stärken die regionale Wertschöpfung vor Ort.

Aspekt Detail Zahlen & Fakten
Wirtschaftlichkeit Garantierte Einnahmen für Flächeneigentümer ohne eigenes Investitionsrisiko 20 bis 30 Jahre Laufzeit
Flächenpotenzial Nutzung von benachteiligten Gebieten, Konversionsflächen und Randstreifen 500 Meter Korridor an Autobahnen/Bahn
Realisierung Gesamtdauer von der Standortanalyse über Baugenehmigung bis zur Inbetriebnahme ca. 2-3 Jahre
Größenordnung Erforderliche Mindestgröße für einen wirtschaftlich sinnvollen Betrieb ab ca. 5 Hektar

Gesetzliche Grundlagen für Freiflächen Photovoltaik in Baden-Württemberg

Die rechtlichen Rahmenbedingungen bilden das Fundament für jeden Solarpark. Bund und Land Baden-Württemberg haben Weichenstellungen vorgenommen, die Investitionssicherheit schaffen und den Zubau beschleunigen.

Das EEG als bundesweite Basis

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bildet das Fundament für die Wirtschaftlichkeit von Freiflächenanlagen. Es regelt die Vergütung für eingespeisten Strom. Für Solarparks über 1 Megawatt ist die Teilnahme an Ausschreibungen der Bundesnetzagentur verpflichtend. Der Bund führt diese Ausschreibungen regelmäßig durch, wodurch Projektierer um 20-jährige Einspeisevergütungen konkurrieren. Das EEG definiert, welche Flächen für Freiflächenanlagen in Frage kommen: Konversionsflächen sowie Randstreifen entlang von Autobahnen und Bahnstrecken. Eine Öffnungsklausel ermöglicht Bundesländern, weitere Flächenkulissen für PV-Anlagen zu erschließen.

Landesverordnungen in Baden-Württemberg

Die Freiflächenöffnungsverordnung (FFÖ-VO) von Baden-Württemberg war ein Meilenstein für den Ausbau der Photovoltaik auf Freiflächen. Diese Verordnung ermöglicht die Nutzung von Acker- und Grünland in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten für Solarparks. Dies hat die Flächenkulisse erheblich erweitert und bietet Landwirten in Württemberg und Baden neue Perspektiven. Kommunen haben eine zentrale Rolle: Sie müssen einen Bebauungsplan aufstellen, damit Solaranlagen gebaut werden dürfen. Dieser Bebauungsplan ist die planungsrechtliche Grundlage für die Baugenehmigung. Kommunen können so steuern, wo der Ausbau der Photovoltaik stattfindet.

Welche Flächen eignen sich für Solarparks in Baden-Württemberg?

Die Auswahl des richtigen Standorts ist entscheidend für Wirtschaftlichkeit und Genehmigung. Baden-Württemberg bietet verschiedene Flächentypen für den Ausbau von Solarparks.

Grundstück verpachten

Ein ungenutztes Grundstück kann durch die Verpachtung an einen Solarpark zu einer sicheren Einnahmequelle werden. Je nach Lage, Sonneneinstrahlung und Anschlussmöglichkeiten an das Stromnetz lassen sich attraktive Pachtpreise erzielen. Die Betreiber übernehmen sämtliche Installations- und Wartungsarbeiten, sodass für Sie keinerlei Aufwand entsteht. Durch diese nachhaltige Nutzung leisten Sie nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen ökologischen Beitrag.

Ackerland verpachten

Ackerland bietet ideale Voraussetzungen für die Verpachtung an Solarpark-Betreiber. Besonders Flächen mit geringer Bodenqualität oder unregelmäßigen Erträgen lassen sich durch Photovoltaikanlagen wirtschaftlich sinnvoll nutzen. Da die Solarmodule auf Gestellen montiert werden, bleibt der Boden unversiegelt und kann nach Ablauf des Pachtvertrags wieder landwirtschaftlich bewirtschaftet werden. So sichern Sie sich langfristige, stabile Pachteinnahmen und erhalten gleichzeitig die Flexibilität für eine zukünftige Nutzung.

Grünland verpachten

Grünland eignet sich hervorragend für die Verpachtung an Photovoltaikprojekte, insbesondere wenn die landwirtschaftliche Nutzung nur eingeschränkt möglich ist. Die Installation von Solaranlagen beeinträchtigt die Fläche kaum, da der Boden nicht versiegelt wird. Zudem bleibt die ökologische Funktion des Grünlands weitgehend erhalten, da es oft als Lebensraum für Insekten und Pflanzen dienen kann. Eine solche Nutzung verbindet wirtschaftliche Vorteile mit einem nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Landwirtschaftliche Fläche verpachten

Die Verpachtung landwirtschaftlicher Flächen an Betreiber von Solarparks bietet langfristige finanzielle Sicherheit. Während die Fläche durch Photovoltaikanlagen wirtschaftlich genutzt wird, bleibt der Boden unversiegelt und kann nach Ablauf des Vertrags wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. Diese Form der Verpachtung ermöglicht es Ihnen, unabhängig von Marktschwankungen stabile Einnahmen zu erzielen und Ihre landwirtschaftlichen Ressourcen strategisch einzusetzen.

Freifläche verpachten

Freiflächen bieten eine ideale Grundlage für die Errichtung von Solarparks und ermöglichen eine besonders effiziente Nutzung ungenutzter oder wenig ertragreicher Gebiete. Ob brachliegendes Land, ehemalige Industrieflächen oder weitläufige Grundstücke – durch die Verpachtung sichern Sie sich langfristige, attraktive Pachteinnahmen. Gleichzeitig bleibt die Fläche flexibel nutzbar, da Solaranlagen den Boden nicht dauerhaft versiegeln. Mit einer durchdachten Verpachtung machen Sie Ihre Freifläche zu einer nachhaltigen Einkommensquelle.

Wiese verpachten

Auch Wiesen können gewinnbringend für die Errichtung von Solarparks verpachtet werden. Besonders Flächen, die landwirtschaftlich kaum genutzt werden, bieten sich für eine alternative Nutzung durch Photovoltaikanlagen an. Dabei bleibt die Natur erhalten, während Sie von regelmäßigen Pachteinnahmen profitieren. Zudem ist es möglich, bestimmte Flächen weiterhin als Weideland zu nutzen, wenn Agri-Photovoltaik-Systeme zum Einsatz kommen.

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Der Weg zum eigenen Freiflächen Photovoltaik in Baden-Württemberg

Von der Idee bis zum produzierenden Solarpark durchläuft ein Projekt mehrere Phasen. Als Flächeneigentümer sollten Sie die Meilensteine kennen.

Am Anfang steht die Standortanalyse: Größe der Fläche (mindestens einige Hektar), Sonneneinstrahlung, Topografie und Netzanschlussmöglichkeiten werden geprüft. Der Energieatlas Baden-Württemberg bietet erste Orientierung. Ein Projektentwickler erstellt eine Machbarkeitsstudie und prüft technische sowie naturschutzfachliche Aspekte. Bei positiver Bewertung schließen Sie einen Pachtvertrag über 20 bis 30 Jahre ab.

Die Kommune muss einen Bebauungsplan aufstellen – ohne diesen keine Baugenehmigung. Die Planung umfasst Gutachten zu Blendwirkung, Biodiversität und Artenschutz. Naturschutzverbände wie der NABU werden beteiligt. Nach Beschluss des Bebauungsplans beantragt der Projektentwickler die Baugenehmigung und nimmt an EEG-Ausschreibungen der Bundesnetzagentur teil. Nur mit Zuschlag erhält das Projekt die garantierte Einspeisevergütung für Strom über 20 Jahre.

Die Bauphase dauert nur wenige Wochen bis Monate. Nach Installation der PV-Module, Wechselrichter und Transformatoren erfolgt der Netzanschluss durch den lokalen Netzbetreiber. Ab Inbetriebnahme beginnt die Stromproduktion und Sie erhalten Ihre Pachtzahlungen.

Ökologie und Biodiversität im Einklang

Moderne Solarparks vereinen Energieerzeugung und Naturschutz. Mit richtiger Planung fördern sie die Artenvielfalt in Agrarlandschaften.

Freiflächen unter PV-Modulen werden extensiv gepflegt – ohne Pestizide. Diese Flächen bieten Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Arten. Studien zeigen: Gut geplante Solarparks erhöhen die Biodiversität. In benachteiligten Gebieten schafft die extensive Nutzung unter Photovoltaik-Anlagen ökologischen Mehrwert. 

Der NABU unterstützt biodiversitätsfreundliche Solarparks. Durch intelligente Planung dient der Ausbau gleichzeitig Klimaschutz und Artenschutz. Ausgleichsmaßnahmen wie Hecken und Beweidung mit Schafen fördern die Biodiversität zusätzlich.

Ein besonders spannender Ansatz in diesem Bereich ist die Agri-PV, die Landwirtschaft und Solarparks kombiniert. Bei dieser Methode werden Solarpanels so über landwirtschaftlich genutzten Flächen installiert, dass sie nicht nur Strom erzeugen, sondern gleichzeitig den Pflanzen darunter Schutz bieten. Dies ermöglicht eine doppelte Nutzung des Landes – Energiegewinnung und Nahrungsmittelproduktion – was Ihren Grundbesitz noch wertvoller macht. Für Sie als Landbesitzer stellt dies eine attraktive Möglichkeit dar, Ihre Fläche in eine nachhaltige Quelle für Strom zu verwandeln, die sowohl ökologischen als auch ökonomischen Mehrwert schafft.

Wirtschaftliche Perspektiven für Flächeneigentümer

Die Verpachtung für Solarparks ist wirtschaftlich attraktiv und schafft langfristige Stabilität für Flächeneigentümer in Baden-Württemberg.

Pachtverträge für Solarparks bieten deutlich höhere Erträge als landwirtschaftliche Pachten in benachteiligten Gebieten. Die Höhe hängt von Lage, Hektar-Größe, Sonneneinstrahlung und Netzanschluss ab. Verträge laufen 20 bis 30 Jahre und geben Planungssicherheit. Sie tragen keine Kosten – Projektentwickler finanzieren Planung, Bau, Betrieb und Rückbau. 

Nach Vertragsende wird die Fläche zurückgebaut. Der Ausbau stärkt die regionale Wertschöpfung: Kommunen erhalten Gewerbesteuern, lokale Betriebe werden eingebunden, und dezentrale Stromerzeugung reduziert Abhängigkeiten.

Praxisbeispiel für Freiflächen Photovoltaik in Baden-Württemberg: Der Solarpark Seebronn

Der Solarpark Seebronn zeigt, wie erfolgreicher Ausbau funktioniert. Die Kommune erkannte Photovoltaik als Chance für Klimaschutz und regionale Energieversorgung.

In Seebronn entstand auf mehreren Hektar ein Solarpark auf für Landwirtschaft eingeschränkt nutzbarem Acker. Der Bebauungsplan wurde in enger Abstimmung mit Flächeneigentümern, Projektentwicklern und Bürgern erstellt. Die Planung berücksichtigte Biodiversität durch Ausgleichsflächen.

Das Modell lässt sich auf Gebiete in Württemberg und Baden übertragen. In benachteiligten Gebieten bieten Freiflächenanlagen eine Alternative zur Landwirtschaft. Kommunen, die wie Seebronn den Ausbau aktiv unterstützen, setzen Impulse für die Energiewende.

Verwandeln Sie Ihre Fläche in bares Geld: Freiflächen Photovoltaik in Baden-Württemberg!

Der Ausbau von Freiflächen-Photovoltaik ist zentral für Baden-Württembergs Klimaziele bis 2040. Die Öffnung von Acker und Grünland in benachteiligten Gebieten schafft enorme Potenziale. Flächeneigentümer in Württemberg und Baden profitieren von langfristigen Pachtverträgen ohne Risiko. Das EEG und Landesverordnungen schaffen Sicherheit. Kommunen steuern durch Bebauungspläne. Moderne Solarparks fördern Biodiversität. Der Zubau von Freiflächenanlagen auf Autobahn-Korridoren, Konversionsflächen und in benachteiligten Gebieten ist die Zukunft. Jeder Hektar für Photovoltaik trägt zum Klimaschutz bei.

Mit dem richtigen Partner wird die Verpachtung einfach. Wir verbinden Flächeneigentümer mit erfahrenen Projektentwicklern für Solarparks in Baden-Württemberg. Stellen Sie uns Infos zu Ihrer Fläche (Lage, Größe, Nutzung) über unser Portal bereit. Wir prüfen vertraulich, welche spezialisierten Projektentwickler Interesse haben. Sie erhalten unverbindliche Pachtangebote und wählen den besten Partner. Unser Service ist für Flächeneigentümer kostenlos. Nutzen Sie unsere Expertise für den Ausbau erneuerbarer Energien.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Freiflächen Photovoltaik in Baden-Württemberg

Für wirtschaftlich sinnvolle Freiflächenanlagen wird üblicherweise eine Mindestgröße von 5 Hektar angesetzt. Bei kleineren Flächen können die Planungs- und Anschlusskosten im Verhältnis zur installierten Leistung zu hoch sein. Je größer die Fläche, desto besser ist in der Regel die Wirtschaftlichkeit. Besonders in benachteiligten Gebieten oder entlang von Autobahnen können auch größere zusammenhängende Areale von 10 Hektar und mehr für Solarparks genutzt werden.

Der Zeitrahmen für die Realisierung eines Solarparks kann variieren. Die Planung und Genehmigung – insbesondere die Aufstellung des Bebauungsplans durch die Kommune – nimmt oft 1 bis 2 Jahre in Anspruch. Hinzu kommt die Zeit für die EEG-Ausschreibung. Die eigentliche Bauphase ist mit wenigen Wochen bis Monaten vergleichsweise kurz. Insgesamt sollten Sie mit einem Zeitraum von 2 bis 3 Jahren vom ersten Kontakt bis zur Inbetriebnahme rechnen, wobei erfahrene Projektentwickler den Prozess beschleunigen können.

Nach Ablauf des Pachtvertrages – typischerweise nach 20 bis 30 Jahren – wird der Solarpark vollständig vom Betreiber zurückgebaut. Diese Verpflichtung ist vertraglich festgeschrieben und wird meist durch eine Bankbürgschaft abgesichert. Die Module, Unterkonstruktionen und Kabel werden entfernt, und die Fläche wird in den ursprünglichen oder einen vertraglich vereinbarten Zustand zurückversetzt. Sie als Eigentümer können die Fläche anschließend wieder landwirtschaftlich nutzen oder für andere Zwecke einsetzen.

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Viele Landwirte verpachten Teilflächen ihres Betriebs für Solarparks und bewirtschaften andere Flächen weiterhin landwirtschaftlich. Bei sogenannten Agri-PV-Anlagen kann sogar unter den aufgeständerten Modulen weiter Landwirtschaft betrieben werden – beispielsweise die Beweidung mit Schafen. Dies verbindet Stromerzeugung und Landwirtschaft auf derselben Fläche und ist eine zukunftsweisende Form der Doppelnutzung, die den Flächenverbrauch minimiert.

Die Pachthöhe wird individuell verhandelt und hängt von mehreren Faktoren ab: Lage der Fläche, Größe in Hektar, Sonneneinstrahlung, Topografie, Netzanschlussmöglichkeiten und lokale Marktbedingungen. In der Regel liegt die Pacht für Photovoltaik-Flächen deutlich über der landwirtschaftlichen Pacht. Die Zahlung erfolgt meist jährlich und ist über die gesamte Vertragslaufzeit garantiert. Konkrete Zahlen erhalten Sie durch unverbindliche Angebote von Projektentwicklern, die wir Ihnen gerne vermitteln.

Nein, als Verpächter tragen Sie in aller Regel keinerlei Kosten. Der Projektentwickler übernimmt sämtliche Ausgaben für Planung, Gutachten, Genehmigungsverfahren, Bau, Betrieb, Wartung, Versicherungen und späteren Rückbau der Anlage. Ihre einzige Leistung ist die Bereitstellung der Fläche, wofür Sie im Gegenzug die vereinbarte Pacht erhalten. Das macht die Verpachtung für Solarparks zu einer risikofreien und attraktiven Einnahmequelle.